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Parteiprogramm
2003 - 2007
dynamisch
und echt bürgerlich
Ein
Geschenk an den
Kanton St. Gallen
zu seinem 200
Jahr-Jubiläum
Pressemitteilung
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1.
Auflage |
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Vorwort
Geschätzte
Damen und
Herren
Sie
halten das
Parteiprogramm
der
Schweizerischen
Volkspartei
des Kantons
St. Gallen in
den Händen.
Dieses soll
zwei Zwecke
erfüllen.
- Unser
Parteiprogramm
gilt zum
einen als
Leitfaden
für
unsere gewählten
Volksvertreterinnen
und
Volksvertreter
in den
verschiedensten
Behörden.
Nach den
Grundsätzen
in diesem
Programm
politisiert
die St.
Galler
SVP. Ob im
Kantonsparlament
oder in
einer
Gemeindebehörde,
man kann
uns daran
messen.
- Unser
Parteiprogramm
soll aber
auch allen
politisch
Interessierten
einen Überblick
über die
politische
Auffassung
und
Meinung
der SVP
des
Kantons
St. Gallen
bieten. Ob
Schülerin
oder
Pensionär,
jeder soll
wissen,
woran er
mit der
SVP ist.
Dynamisch
und echt bürgerlich
wollen wir
auch in den
kommenden
Jahren an der
Gestaltung
unseres
Kantons St.
Gallen
mitwirken.
Dynamisch,
weil wir die jüngste
aller St.
Galler
Parteien sind,
und echt bürgerlich,
weil man uns
berechenbar
rechts der
Mitte
einordnen
kann.
Unser
Parteiprogramm
ist ein
Geschenk an
den Kanton St.
Gallen zu
seinem 200
Jahr-Jubiläum.
Wir wollen
nach vorne
blicken und
haben uns
daher
entschlossen,
unserem Kanton
ein
zukunftsgerichtetes
Geschenk zu präsentieren.
Sozusagen ein
Leitfaden,
damit unsere
Regierungsräte
und das
Parlament
wissen, woran
sie sich in
den nächsten
Jahren
orientieren können,
wenn wir alle
auch in
Zukunft in
Wohlstand und
Sicherheit
leben wollen.
Toni
Brunner,
Parteipräsident,
Ebnat-Kappel
|
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Seit
zehn
Jahren
mischen
wir uns
ein
Die
SVP Kt.
St. Gallen
feiert
ihren
ersten
Runden
In
ihrem
zehnjährigen
Bestehen
hat die
SVP Kt.
St. Gallen
vieles
erreicht.
Bei ihrer
Gründungsversammlung
am 23.
November
1992
steckten
sich die
Gründungsmitglieder
das
ehrgeizige
Ziel, in
zehn
Jahren im
Kanton St.
Gallen
einen Wähleranteil
von 10% zu
erzielen.
Bereits
nach
sieben
Jahren
hatte die
SVP bei
den
Nationalratswahlen
die
eigenen
Erwartungen
übertroffen.
Mit 27,6%
wurde die
SVP 1999
zur wählerstärksten
Partei im
Kanton und
schickte
gleich
drei
Nationalräte
nach Bern.
Wenn die
politischen
Gegner
hernach
gehofft
hatten,
der Höhepunkt
des
SVP-Parteiaufstiegs
sei überschritten,
hatten sie
sich
ernsthaft
getäuscht.
Bei den
Kantonsratswahlen
überrundete
die SVP
die St.
Galler
Traditionspartei
FDP und
eroberte
mit 42
Kantonsräten
als
zweitstärkste
Fraktion
die Pfalz
in St.
Gallen.
Zum
Erstaunen
oder
vielleicht
zum Ärger
der
etablierten
Parteien
hat sich
die SVP im
Kanton
stabilisiert
und ist
als echte
bürgerliche
Kraft und
einzige bürgerliche
Oppositionspartei
nicht mehr
wegzudenken.
Wer
heimlich
davon träumte,
das
"Problem
SVP"
liesse
sich
einfach
aussitzen,
wurde
eines
Besseren
belehrt.
Mit 67
Ortsparteien
hat sich
die SVP im
Kanton
verankert,
politisiert
auf allen
Ebenen und
scheint
bei einem
grossen
Teil der Bürgerlichen
- und
vielleicht
sogar der
linken
Stammwähler
- ein Bedürfnis
nach
echter bürgerlicher
und unabhängiger
Politik zu
befriedigen.
Der Kanton
St. Gallen
braucht
eine
starke
SVP, die
als
Volkspartei
bisher
Nicht-Ausgesprochenes
ausspricht,
die
Nicht-Gewagtes
wagt und
die
Gewohntes
und
Etabliertes
hinterfragt.
Für eine
solch
dynamische
Politik
muss die
Zeit reif
sein. 1983
war es
offensichtlich
noch zu früh,
als
erstmals
eine
kantonale
SVP aus
der Taufe
gehoben
wurde und
der erste
Anlauf
scheiterte.
Weder bei
Wahlen
noch beim
Aufbau
einer
Parteiorganisation
war es den
damaligen
Pionieren
vergönnt,
Erfolge zu
verzeichnen.
Erst der
zweite
Anlauf
gelang,
als am 23.
November
1992 die
heutige
SVP in
Anwesenheit
des
damaligen
SVP-Parteipräsidenten
Hans
Uhlmann
ins Leben
gerufen
wurde.
Eine langjährige
Durststrecke
stand dem
neuen
Parteipräsidenten
Albert
Schwarzmann
und seinen
Mitkämpfern
aus dem
kantonalen
Vorstand
bevor. Die
harte
Kleinarbeit
des
Parteiaufbaus,
Rückschläge
und die
Arroganz
der
etablierten
Parteien
machten
die Frühphase
der
heutigen
SVP nicht
gerade zu
einem
Sonntagsspaziergang.
Letzteres
gehört
noch heute
zum
politischen
Alltag im
Kanton.
Wenn von
der SVP
ganz frech
behauptet
wird, 2
plus 2 ergäbe
vier, gibt
es bei den
Etablierten
einen
Aufschrei.
Es kann
und darf
nicht
sein, dass
diese
"Newcomer"
Recht
haben könnten.
Und
vielleicht
war es
gerade der
Überdruss
Tausender
von Wählern
und Wählerinnen
gegenüber
den
etablierten
Parteien,
dass sie
1995 einem
gerade
einmal 21jährigen
Jungbauern
aus dem
Obertoggenburg
ihr
Vertrauen
schenkten.
Als Lückenbüsser
war der
heutige
kantonale
Parteipräsident
auf die
SVP-Liste
gesprungen
und wurde
zu seiner
eigenen Überraschung
Nationalrat.
Und ein Wähleranteil
von 8.4%
mahnte
alle
"Politikexperten",
dass im
Kanton St.
Gallen der
Wind
gedreht
hatte,
dass bald
einmal ein
Viertel
der Bevölkerung
eine
andere
Politik wünschte.
Ohne
regierungsrätliche
Unterstützung,
ohne
jahrzehntelange
parlamentarische
Erfahrung
im Grossen
Rat und
ohne
vergleichbare
finanzielle
Unterstützung
hat die
SVP-Fraktion
1995 im
Grossen
Rat ihre zähe
Oppositionsarbeit
aufgenommen
und
begonnen,
sich in
den
Kommissionen
und im Rat
Respekt zu
verschaffen.
Während
die
regierungstragenden
Parteien
bei den
"Pfalz-Gesprächen"
- so
heissen
die
Absprachen
zwischen
Regierung
und den
Fraktionen
von CVP,
FDP und SP
vor
Sessionsbeginn
- sich in
Gewaltentrennung
üben, müssen
sich die
SVP-Kantonsräte
in
politischer
Kleinarbeit
auf die
Sessionen
vorbereiten,
um als
ungeliebte
Oppositionspartei
Gehör zu
finden.
Die SVP
hat in den
letzten
Jahren in
allen
Politikbereichen
Positionen
bezogen,
damit der
Kanton St.
Gallen
auch in
Zukunft für
uns alle
ein Stück
Heimat
ist.
Sicherheit,
mehr
Wohlstand
und echte
Unabhängigkeit
sind für
die SVP
nicht nur
Schlagworte.
Auf die
SVP ist
Verlass.
Eine
selbstbewusste
Schweiz
und ein
starker
Kanton St.
Gallen
sind den
Mandatsträgern
und den
Mitgliedern
Herzenssache.
|
 |
Hört
die
Schweiz
wirklich
hinter
Winterthur
auf?
Die
Ostschweiz
auf
dem
Vormarsch
Die
Ostschweizer
Bevölkerung
fühlt
sich
nicht
selten
von
Bern
vernachlässigt
und
missverstanden.
Und
tatsächlich
gibt
es im
politischen
Bereich
eine
lange
Liste
wirklicher
Benachteiligungen:
der
skandalöse
Standortentscheid
des
Bundesrates
für
das
Bundesverwaltungsgericht
im
September
2001 für
Freiburg,
die
Benachteiligung
bei
Bundesprojekten
im
Bereich
öffentlicher
Verkehr,
die
Benachteiligung
bei
Investitionsentscheiden
des
Bundes,
der
markante
Arbeitsplatzabbau
in der
Ostschweiz
bei
SBB,
Post
und
Swisscom,
die
Benachteiligung
Ostschweizer
Vertreterinnen
und
Vertretern
in
ausserparlamentarischen
Kommissionen
und
die
Vergabe
der
Expo
02 in
die
Westschweiz.
Es
gibt
jedoch
Benachteiligungen,
die
nicht
Bern
anzulasten
sind.
Tatsächlich
hat
die
Ostschweizer
Wirtschaft
eine
geringere
Wertschöpfung
als
die
gesamtschweizerische.
Die
Produktivität
der
Ostschweizer
Wirtschaft
lag in
den
neunziger
Jahren
ungefähr
10%
unter
dem
gesamtschweizerischen
Durchschnitt.
Im
Kanton
St.
Gallen
sind
Branchen
mit überdurchschnittlicher
Produktivität
und
mit
guten
Zukunftsaussichten
tendenziell
schwach
vertreten.
Einzelne
Regionen
leiden
seit
Jahren
unter
einer
bedenklichen
Abwanderung
junger
Arbeitskräfte.
Dennoch
gibt
es in
der
Ostschweiz
auch
zukunftsträchtige
Branchen.
Es
gibt
aber
auch
Vorteile
gegenüber
der
"Restschweiz".
So
erging
es der
Ostschweiz
in der
Beschäftigungspolitik
gegenüber
der
Gesamtschweiz
insgesamt
besser.
Und
die
Ostschweiz
bietet
eine
vergleichsweise
intakte
Natur,
ist
weniger
stark
zersiedelt.
Das
Jammern
der
Ostschweizer
lohnt
nicht.
Wir müssen
zwischen
wirklichen
Benachteiligungen
und
hausgemachten
Problemen
unterscheiden,
um die
Herausforderungen
des
21.
Jahrhunderts
anzugehen.
Der
gemeinsame
Einsatz,
das
Bundesverwaltungsgericht
nach
St.
Gallen
zu
holen,
hat es
gezeigt:
Die
Ostschweiz
ist
auf
dem
Vormarsch.
Die
SVP
setzt
auf
die Stärken
der
Ostschweiz,
die
mit
Eigeninitiative
und
koordiniertem
Vorgehen
besser
genutzt
werden
müssen.
Der
Kanton
St.
Gallen
ist
ein
zukunftsgerichteter
Arbeits-
und
Erholungsraum.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
ein:
- Senkung
der
Staatsquote,
der
Fiskallasten
und
der
Abbau
von
Überreglementierungen
als
Voraussetzung
für
die
unternehmerische
Attraktivität
St.
Gallens
- Produktivitätssteigerung
der
Ostschweizer
Wirtschaft
als
primäre
Aufgabe
der
Unternehmen.
- Investitionsfördernde
Massnahmen
kantonaler
und
nationaler
Behörden
für
die
Steigerung
der
Attraktivität
des
Wirtschaftsstandorts
Ostschweiz
- Ideale
Rahmenbedingungen
für
die
Landwirtschaft
für
die
Erfüllung
ihrer
ökonomischen
und
ökologischen
Aufgaben
- Förderung
einer
leistungs-
und
zukunftsorientierten
kantonalen
Bildungspolitik
mit
Schwerpunkten
Berufsbildung
und
Weiterbildung
- Bessere
Aussenkommunikation
der
Qualitäten
des
Wohnorts
und
Lebensraums
Ostschweiz
- Verstärkte
Lobbyarbeit
zugunsten
des
Kantons
St.
Gallen
und
der
Ostschweiz
- Energerisches
und
gezielteres
Auftreten
der
politischen
und
wirtschaftlichen
Vertreter
der
Ostschweiz
gegenüber
der
"Restschweiz"
|
 |
Dient
der
Bürger
dem
Staat
oder
umgekehrt?
Die
Gemeinde
und
nochmals
die
Gemeinde
Die
Gemeinde
ist
nicht
nur
die
kleinste
Einheit
im
bundesstaatlichen
Aufbau,
sondern
sie
ist
auch
der
Ort,
mit
dem
sich
Bürgerinnen
und
Bürger
am
stärksten
verbunden
fühlen.
Soziale
Nähe
und
ein
echtes
Heimatgefühl
sind
nur
zwei
Ansprüche
von
vielen,
welche
an
Gemeinden
gestellt
werden.
Die
politische
Beteiligung
für
den
einzelnen
Bürger
ist
in
der
Gemeinde
am
direktesten
und
persönlichsten.
Dennoch
nimmt
das
politische
Engagement
auch
dort
ab.
Bereits
in
Gemeinden
mit
unter
2000
Einwohnern
beschränkt
sich
die
Teilnahme
an
den
Bürgerversammlungen
auf
durchschnittlich
10%
der
Bevölkerung;
nicht
selten
sind
es
weniger
an
den
Versammlungen.
Und
weitere
Probleme
erschweren
das
politische
Gemeindeleben.
Obwohl
die
Gemeindeautonomie
garantiert
ist,
wird
sie
häufig
mit
der
Umsetzung
immer
neuer
Massnahmen
wie
in
den
Bereichen
Umwelt
und
Fürsorge
belastet.
Finanzielle
Sorgen
bereiten
vielen
Gemeindepräsidenten
Kopfschmerzen.
Von
den
90
politischen
Gemeinden
befinden
sich
derzeitig
40
Kommunen
im
Ausgleich.
Der
Wegzug
junger
Arbeitskräfte,
zunehmende
Jugendgewalt
und
die
schlechte
Anbindung
an
den
öffentlichen
Verkehr
sind
Themen,
mit
denen
so
manche
Gemeinde
im
Kanton
zu
kämpfen
hat.
Und
mit
der
häufigen
Schliessung
von
Detailläden
und
der
aktuellen
Diskussion
um
Poststellenschliessungen
werden
sie
zu
reinen
Schlafgemeinden.
Die
SVP
kämpft
für
den
Erhalt
der
Lebensqualität
der
politischen
Gemeinden.
Als
Urzelle
der
direkten
Demokratie
gebührt
der
Gemeinde
das
entsprechende
Engagement
von
Seiten
der
Parteien
und
des
Kantons.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
ein:
- Schaffung
von
Anreizen,
um
den
kantonalen
Finanzausgleich
nicht
zur
fürsorgerischen
Routine
verkommen
zu
lassen
- Erhalt
von
Infrastruktureinrichtungen
wie
Poststellen
unter
Berücksichtigung
geschäftlicher
Zusammenschlüsse
- Förderung
der
aktiven
Beteiligung
der
Stimmbürger
an
den
politischen
Prozessen
- Förderung
von
Formen
der
Zusammenarbeit
von
Gemeinden,
um
die
Bedürfnisse
von
Bürgerinnen
und
Bürgern
ausgewogener
abzudecken
- Eine
engagierte
Diskussion
über
die
Vor-
und
Nachteile
der
Einheitsgemeinde
|
 |
Schlanke
und
bürgernahe
Verwaltungen
Seit
eh
und
je
haben
Verwaltungen
die
Tendenz,
ihre
Aufgaben,
ihre
Macht
und
ihren
finanziellen
Einfluss
zu
vergrössern.
Insofern
stellt
der
Kanton
St.
Gallen
nicht
die
Ausnahme,
sondern
den
Regelfall
dar.
Folgerichtig
müssten
die
gewählten
Regierungsmitglieder
und
Parlamentarier
dieser
Entwicklung
entgegenwirken
und
die
Verwaltung
schlanker
machen.
Als
Oppositionspartei
im
Kanton
St.
Gallen
wehrt
sich
die
SVP
gegen
jegliche
Aufblähung
staatlicher
Aufgaben
und
Investitionen,
die
nicht
dem
verfassungsmässigen
Auftrag
entsprechen.
Einem
sozialistischen
Staatsverständnis
von
der
Allmacht
staatlicher
Eingriffe
wird
sie
vehement
entgegentreten.
Schlanke
Verwaltung
bedeutet,
dass
die
Verwaltungsabläufe
zielorientiert
sind
und
nicht
benötigtes
Personal
freigestellt
wird.
Mit
dem
Mittel
der
"Wirkungsorientierten
Verwaltungsreform"
(WOV)
erhoffen
sich
derzeitig
Regierung
und
Parlament,
dem
Ziel
näher
zu
kommen.
Sicherlich
ist
damit
der
richtige
Weg
eingeschlagen,
sicherlich
sind
in
anderen
Schweizer
Kantonen
oder
Gemeinden
erste
zarte
Erfolge
erzielt
worden.
Dennoch
bleibt
Grund
zur
Skepsis.
Das
WOV
ist
ein
Steuerungsinstrument,
mehr
nicht.
Als
Volkspartei
gehört
für
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
die
Bürgernähe
zu
den
wichtigsten
Zielsetzungen.
Die
Verwaltung
muss
sich
jederzeit
am
Massstab
der
Bürgernähe
messen
lassen.
Denn
die
Menschen
haben
sich
Staaten
geschaffen
und
nicht
umgekehrt.
Das
nimmt
jedoch
auch
den
einzelnen
Bürger
in
die
Pflicht.
Der
"Service
public"
soll
sich
nach
den
Bedürfnissen
der
Bürger
richten.
Dennoch
darf
der
Staat
im
Verhältnis
zu
den
Bürgern
nicht
zu
einem
reinen
Dienstleistungsunternehmen
verkommen.
Der
demokratische
Staat
ist
kein
Unternehmen,
sondern
eine
Institution
zur
Machtregulierung
mit
dem
Ziel,
die
Rechte
seiner
Bürger
sowie
Sicherheit
und
Wohlstand
zu
wahren.
Die
SVP
steht
für
eine
schlanke
und
bürgernahe
Verwaltung
ein.
Effizienz
und
Kundenfreundlichkeit
sind
in
der
Verwaltung
oberstes
Gebot.
Der
Kanton
soll
sich
auf
seine
verfassungsmässigen
Kerngeschäfte
beschränken.
Eine
weitere
Ausdehnung
staatlicher
Aufgaben
widerspricht
dem
Staatsverständnis
der
SVP.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
ein:
- Die
Förderung
der
Eigenverantwortung
der
Bürger
- Das
überzeugte
Eintreten
für
die
Volksrechte
- Die
Schaffung
einer
unabhängigen
kantonalen
Ombudsstelle
- Einsatz
von
Initiative
und
Referendum
als
legitimem
Mittel,
um
Volksinteressen
gegen
die
Macht
von
Regierung
und
Parlament
zu
stärken
- Kampf
gegen
unnötige
bürokratische
Auflagen
und
gegen
ideologisch
geprägte
Reglementierungen,
welche
das
Gewerbe
und
die
Landwirtschaft
behindern
- Unterstützung
der
WOV
unter
der
Bedingung,
dass
der
Einfluss
des
Kantonsrates
auf
die
kantonale
Verwaltung
nicht
gemindert
wird
und
eine
markante
finanzielle
Entlastung
des
Steuerzahlers
gewährleistet
wird
- Prüfung
leistungsorientierter,
stufengerechter
Entlöhnungen
mit
Anreizsystemen
|
 |
Ist
es
uns
noch
wohl
im
Kanton
St.
Gallen?
Freie
Unternehmer,
starke
KMUs
und
ein
gesunder
Mittelstand
Die
Wirtschaftsdaten
St.
Gallens
sind
im
Schweizer
Durchschnitt
wenig
schmeichelhaft.
Deshalb
muss
alles
unternommen
werden,
um
strukturelle
Nachteile
der
St.
Galler
Wirtschaft
wieder
wettzumachen.
Der
Wirtschaftsstandort
St.
Gallen
muss
attraktiver
werden.
Nur
eine
prosperierende
Wirtschaft
sichert
die
Lebensgrundlagen
unseres
Kantons
und
der
St.
Galler
Bevölkerung.
Der
heutige
Wohlstand
soll
nicht
nur
gesichert,
sondern
er
soll
durch
Anreize
und
gezielte
Fördermassnahmen
verbessert
werden.
Dabei
sieht
die
SVP
das
Allheilmittel
nicht
in
einer
grenzenlosen
Privatisierung.
In
den
Kernbereichen
muss
der
Staat
seine
Aufgaben
wahrnehmen,
um
Grundversorgungen
zu
gewährleisten.
Dennoch
muss
in
der
kantonalen
Verwaltung
mehr
unternehmerisches
Denken
in
bezug
auf
die
Verwaltungsführung
Einzug
halten.
Schnellere
und
unbürokratische
Entscheide
gegenüber
privaten
Unternehmen
sind
unabdingbar.
Insbesondere
den
KMUs
als
entscheidendes
Rückgrat
der
kantonalen
und
der
Schweizer
Wirtschaft
muss
wieder
genügend
Raum
zu
wirtschaftlicher
Freiheit
gegeben
werden.
Auch
wenn
viele
Verordnungen
Ausführungen
von
Bundesgesetzen
sind,
muss
die
anwachsenden
Überreglementierung
gestoppt
werden.
Die
Spielräume
von
Bundesgesetzen
muss
in
Zukunft
stärker
genutzt
werden.
Der
Kanton
St.
Gallen
muss
nicht
in
jedem
Bereich
den
Musterschüler
spielen.
Unternehmerische
Freiheit
und
Verantwortung
muss
sich
auszahlen,
denn
letztlich
wird
nur
auf
dem
freien
Markt
Wertschöpfung
erzielt.
Die
Wirtschaft
muss
wachsen
und
nicht
der
Staat.
Denn
Vollbeschäftigung
sichert
unsere
Lebensgrundlagen
und
das
Funktionieren
der
staatlichen
Institutionen.
Gesetzgeberische
und
bürokratische
Behinderungen
müssen
einer
unternehmerfreundlichen
Wirtschaftspolitik
und
Verwaltungsführung
weichen.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
des
Kantons
St.
Gallen
ein:
- Eine
aktive
Wirtschaftsförderung,
die
neue
Unternehmen
und
somit
Steuerzahler
für
den
Kanton
gewinnt.
- Wirtschaftsförderung
setzt
eine
unternehmensfreundliche
Verwaltung,
eine
geringe
Gesetzes-
und
Verordnungsdichte
sowie
ein
attratives
Steuerklima
voraus.
- Die
Politik
muss
schnellere
Anpassungen
an
die
Strukturveränderungen
der
Wirtschaft
vornehmen.
- Abbau
der
bürokratischen
Auflagen
sowie
der
administrativen
Belastungen,
die
die
KMUs
behindern.
- Die
Verkehrspolitik
muss
auf
der
Grundlage
der
Mobilität
die
wirtschaftliche
Entwicklung
garantieren
- Der
öffentliche
Verkehr
soll
bedarfsgerecht
eingesetzt
werden.
|
 |
Selbständige
Bauern
und
gesunde
Produkte
Ein
weiteres
sehr
grosses
Sorgenkind
ist
für
die
SVP
die
Landwirtschaft,
die
in
den
letzten
Jahren
immer
stärker
unter
Druck
geraten
ist.
Die
Erfüllung
des
Gatt/WTO-Abkommens,
die
Bilateralen
Verträge,
die
heimliche
Annäherung
an
die
EU
seitens
des
Bundesrates
-
also
die
Öffnung
der
Grenzen
generell
-
haben
viele
Betriebe
in
den
letzten
Jahren
in
den
Bankrott
getrieben.
Die
SVP
will
für
die
Zukunft
keine
Landwirte
als
Wächter
eines
Freilichtmuseums
oder
Naturparks
in
Berggebieten
.
Die
SVP
Kt.
St.
Gallen
hält
an
einer
selbständigen,
produzierenden
Landwirtschaft
fest,
die
einen
hohen
Grad
an
Selbstversorgung
gewährleistet.
Die
Versorgung
mit
gesunden
Produkten,
die
Pflege
der
Landschaft
und
die
Besiedlung
ländlicher
Regionen
dienen
der
gesamten
Gesellschaft.
Deshalb
soll
die
Förderung
von
Familienbetrieben,
die
als
unternehmerische
Einheit
wirtschaften,
von
der
Gesellschaft
mitgetragen
werden.
Die
Landwirtschaft
dem
freien
Spiel
der
Marktkräfte
zu
überlassen,
hätte
verhängnisvolle
Folgen.
Deshalb
müssen
auch
kantonal
Anstrengungen
unternommen
werden,
um
die
Existenz
von
bäuerlichen
Familienbetrieben
zu
sichern
und
zu
fördern.
Die
SVP
kämpft
für
den
Erhalt
einer
selbständig
produzierenden
Landwirtschaft,
die
der
Schweiz
einen
möglichst
hohen
Grad
an
Selbstversorgung
ermöglicht.
Die
Landwirte
dürfen
in
ihrer
Konkurrenzfähigkeit
weder
durch
Raumplanungsvorschriften
eingeschränkt
noch
durch
jährlich
wechselnde
Anpassungen
an
Gesetze
und
Verordnungen
verunsichert
werden.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
ein:
- Entsprechende
Direktzahlungen
an
bäuerlichen
Familienbetriebe
zur
Existenzsicherung
- Abbau
von
unnötigen
Auflagen
und
Behinderungen,
um
die
bäuerlichen
Betriebe
konkurrenzfähig
zu
halten
- Keine
weiteren
Einschränkungen
im
ländlichen
Raum
- Absatzförderung
für
regionale
Produkte
|
 |
Gesunde
Finanzen
und
niedrige
Steuern
Bekanntlich
hat
der
Kanton
St.
Gallen
keine
Schulden,
dafür
aber
ein
Ausgabenproblem.
In
den
letzten
vier
Jahren
ist
der
Aufwand
für
Ausgaben
um
22%
gestiegen.
Allein
das
Rechnungsjahr
2001
schloss
mit
einer
Aufwandssteigerung
von
4,4%.
1991
hatte
der
Kanton
noch
Ausgaben
in
der
Höhe
von
1,98
Mrd.
Franken.
Im
Rechnungsjahr
2001
sind
es
bereits
3,018
Mrd.
Angestiegen
ist
selbstverständlich
auch
die
Ertragsseite.
Der
Steuerzahler
spürt
hingegen
kaum
Mehrleistungen
des
Staates.
Im
Gegenteil:
Der
Mittelstand
ist
immer
höheren
Steuern
ausgesetzt.
Es
ist
anzunehmen,
dass
in
den
kommenden
Jahren
die
Ertragsseite
nicht
in
dem
gewohnten
Masse
anwachsen
wird.
Zusätzlich
wird
der
Kanton
durch
den
Neuen
Finanzausgleich
in
ein
paar
Jahren
finanzielle
Einbussen
hinnehmen
müssen.
Demnach
muss
auf
der
Ausgabenseite
gespart
werden.
Die
SVP
verlangt
deutliche
Steuersenkungen,
die
sowohl
für
den
einzelnen
Bürger
im
Portemonnaie
spürbar
sind,
als
auch
für
Unternehmen
-
insbesondere
für
die
KMUs
-
zu
merklichen
finanziellen
Entlastungen
führen.
Als
einzige
Partei
hat
sie
sich
im
Kantonsrat
mit
aller
Konsequenz
für
spürbare
Steuersenkungen
eingesetzt.
Denn
nur
mit
niedrigen
Steuern
können
zukünftig
neue
Steuerzahler
angeworben
werden.
Dem
Ausgabenwahnsinn
der
Regierung
muss
Einhalt
geboten
werden.
Nur
Steuersenkungen
bringen
dem
Bürger
und
der
Wirtschaft
dringende
finanzielle
Entlastungen.
Die
SVP
wird
sich
mit
allen
Mitteln
für
eine
Finanzpolitik
stark
machen,
die
den
Wirtschaftsstandort
St.
Gallen
attraktiver
macht.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
ein:
- Merkliche
Senkung
der
Steuern
- Erhalt
des
Steuerwettbewerbs
- Das
Ausgabenwachstum
muss
gestoppt
werden.
- Finanzielle
Aufwendungen
sind
auf
die
Kerngeschäfte
der
kantonalen
Verwaltung
zu
beschränken.
- Überprüfung
der
vom
Kanton
erbrachten
Leistungen
auf
ihre
staatspolitische
Berechtigung
und
ihre
Effizienz
|
 |
Solide
Schulen
und
praxisnahe
Berufsausbildungen
Kein
anderer
Bereich
ist
so
unübersichtlich
geworden
wie
das
Bildungswesen.
Allein
eine
reine
Auflistung
belegt,
dass
das
Erziehungsdepartement
die
Lehrerinnen
und
Lehrer
und
mit
ihnen
die
Schülerschaft
zu
einem
Reformmarathon
gezwungen
haben:
Abschaffung
der
Bezirksschulräte,
Brückenangebote,
Einführung
des
Frühenglisch,
geleitete
Schulen,
Informatik-Bildungsoffensive,
Modellversuch
Basisstufe,
neue
Lehr-
und
Lernformen,
Pädagogische
Fachhochschulen,
Qualitätsentwicklung
und
Qualitätssicherung,
Einführung
von
Tagesschulen.
Jede
einzelne
Reform
im
Bildungswesen
ist
eine
grundlegende
Weichenstellung,
die
für
Eltern,
Ausbilder
und
Auszubildende
sowie
für
die
Wirtschaft
für
Jahrzehnte
Folgen
hat.
Die
oft
gehörte
Begründung
für
die
laufenden
oder
anstehenden
Reformen,
die
Gesellschaft
befände
sich
im
Wandel,
ist
unbefriedigend.
Derartige
Eingriffe
in
einen
Bereich
mit
schwerwiegenden
Langzeitfolgen
müssen
sachlich
begründet
werden.
Denn
Bildung
ist
eine
der
wichtigsten
Ressourcen
der
Schweiz.
Späteres
berufliches
Wissen
und
Können
bestimmen
wesentlich
die
Leistungsfähigkeit
unseres
Landes.
Gemäss
Pisa-Studie
schneidet
das
St.
Galler
Bildungswesen
im
Schweizer
Vergleich
nicht
schlecht
ab.
In
allen
drei
geprüften
Bereichen
(Lesen,
Mathematik,
Naturwissenschaften)
nimmt
St.
Gallen
für
die
Schweiz
gute
Plätze
ein.
Im
internationalen
Vergleich
sind
die
Ergebnisse
im
Bereich
Lesen
(Rang
13
von
32)
und
in
den
Naturwissenschaften
(Rang
12
von
32)
jedoch
ungenügend.
Der
Traum
vom
hohen
Bildungsniveau
der
Schweiz
ist
ausgeträumt.
Zudem
dient
die
Schule
immer
mehr
als
Institution,
die
alle
gesellschaftlichen
Probleme
wie
Gewalt,
Ausländerintegration
und
Verwahrlosungserscheinungen
lösen
soll.
Viele
Abgänge
von
Lehrern
sind
auch
eine
Folge
der
Überbelastung
der
Lehrkräfte.
Der
Fremdsprachenkompetenz
von
Schülerinnen
und
Schülern
ist
in
einer
modernen
und
vernetzten
Welt
ein
hoher
Stellenwert
einzuräumen.
Allerdings
bezweifelt
die
SVP
den
Lernerfolg
in
Fremdsprachen,
wenn
auf
der
Primarschulstufe
die
deutsche
Sprachkompetenz
noch
nicht
gesichert
ist.
Die
SVP
fordert
einen
kreativen
Marschhalt
im
Bildungswesen.
Dabei
muss
überprüft
werden,
inwiefern
die
Zielsetzungen
im
Bildungswesen
mit
den
Abnehmerinstitutionen
wie
Lehrbetrieben
und
weiterführende
Schulen
noch
in
Übereinstimmung
stehen.
Die
finanziellen
Folgen
für
die
Gesellschaft
und
Wirtschaft
müssen
transparenter
dargelegt
werden.
Die
Frage
der
Wertevermittlung
im
Schulwesen
muss
neu
aufgerollt
werden.
Die
Schule
muss
sich
wieder
auf
ihre
Kernaufgaben
konzentrieren.
Die
Schule
muss
als
leistungsorientierte
Einrichtung
wieder
Werte
und
Tugenden
vermitteln.
Änderungen
im
Schulsystem
müssen
mit
grösster
Sorgfalt
geplant
und
durchgeführt
werden.
Das
Bildungswesen
ist
kein
reiner
Dienstleistungsbetrieb,
sondern
legt
Grundlagen
für
eine
funktionierende
Demokratie.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kanton
St.
Gallen
ein:
- Den
Eltern
obliegt
in
erster
Linie
die
Erziehungsaufgabe.
Sie
sind
für
die
Betreuung
ihrer
Kinder
innerhalb
der
Familie
und
ihres
sozialen
Umfeldes
verantwortlich.
- Die
SVP
steht
zu
einem
leistungsorientierten
Bildungssystem
und
setzt
auf
die
Leistungsfähigkeit
der
Kinder
und
Jugendlichen.
- Die
Volksschule
vermittelt
vor
allem
solide
Basisfertigkeiten
in
Mathematik
und
in
der
Schriftsprache.
Deshalb
wird
der
Fremdsprachenunterricht
in
der
Unterstufe
kritisch
hinterfragt.
- Unterstützung
der
Lehrkräfte,
damit
sie
sich
ihren
Kernaufgaben
widmen
können.
- Keine
Nachteile
für
deutschsprachige
Kinder
in
Klassen
mit
hohem
Ausländeranteil.
Schulgemeinden
mit
hohem
Ausländeranteil
sollen
vorübergehend
Integrationsklassen
mit
dem
Schwerpunkt
Deutsch
bilden
können.
- Die
kantonalen
Schulreformen
müssen
auf
ihre
pädagogischen,
gesellschaftlichen
und
finanziellen
Folgen
überprüft
werden.
- Ein
flächendeckendes
kantonales
Vorgehen
bei
der
Einführung
von
Betreuungsstrukturen
in
der
Volksschule
wird
abgelehnt.
Staatliche
Massnahmen
können
als
subsidiäre
Massnahmen
bei
nachweislicher
Nachfrage
von
Seiten
der
Gemeinden
ergriffen
werden.
- Die
Wirtschaft
soll
flexiblere
Arbeitszeitmodelle
anbieten
und
selbst
die
Verantwortung
für
die
Finanzierung
von
Betreuungsstrukturen
übernehmen.
|
 |
Menschliche
Spitäler
und
kompetente
Ärzte
Der
hohe
Standard
des
St.
Galler
Gesundheitswesens
entspricht
dem
Grundrecht
auf
eine
angemessene
medizinische
Grundversorgung.
Dafür
muss
jedoch
ein
hoher
Preis
gezahlt
werden.
Der
Kostenexplosion
des
St.
Galler
Gesundheitswesens
wird
derzeitig
u.
a.
mit
dem
Reformprojekt
"Quadriga"
entgegengewirkt.
Grundsätzlich
unterstützt
die
SVP
dieses
Reformprojekt.
Sie
befürwortet
zudem
eine
Überprüfung
der
gesetzlichen
Grundlagen,
damit
Privatkliniken
zukünftig
gegenüber
den
öffentlichen
Spitälern
mit
"gleich
langen
Spiessen"
auftreten
können.
Vermehrte
Anstrengungen
müssen
von
staatlicher
Seite
für
die
Gesundheitsprävention
unternommen
werden.
Dies
gilt
insbesondere
für
den
Missbrauch
von
illegalen
Drogen.
Eine
auf
Abstinenz
ausgerichtete
Prävention
tut
dringend
Not.
Der
fortschreitende
Drogenmissbrauch
unter
Jugendlichen
sowie
deren
allgemeine
Akzeptanz
unter
Schülern
und
Lehrlingen
ist
nicht
länger
hinzunehmen.
Die
Gesundheitspolitik
ist
eine
klassische
Kernaufgabe
des
Kantons.
Das
Niveau
der
aktuellen
medizinischen
Vorsorgung
ist
hoch
und
kann
von
Seiten
des
Staates
oder
Privater
noch
verbessert
werden.
Grössere
Anstrengungen
des
Kantons
können
im
Bereich
der
Präventivmedizin
erwartet
werden.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
ein:
- Mehr
Eigenverantwortung
des
Einzelnen
durch
Verminderung
überhöhter
Behandlungs-
und
Komfortansprüche
- Gleiche
gesetzliche
Grundlagen
für
Privatspitäler
wie
für
die
öffentlichen
Spitäler
- Verselbständigung
der
Spitäler
und
der
sozialen
Institutionen
- Verbesserte
Aufklärung
über
illegale
Drogen
sowie
Therapieangebote,
die
auf
Suchtfreiheit
ausgerichtet
sind
- Keine
Duldung
offener
Drogenszenen
- Prämiensenkungsinitiative
der
SVP
Schweiz
|
 |
Was
liegt
uns
am
Herzen?
Sinnvolle
soziale
Unterstützung
Die
SVP
steht
zu
den
sozialen
Errungenschaften
der
Schweiz.
Die
Sicherung
der
Sozialwerke
ist
der
SVP
Kanton
St.
Gallen
ein
dringendes
Anliegen.
Grundsätzlich
geht
die
SVP
von
der
Eigenverantwortung
der
Bürgerinnen
und
Bürger
aus.
Soziale
Wohlfahrt
ist
kein
Selbstbedienungsladen.
Dort,
wo
der
einzelne
Bürger
weder
aus
eigener
Kraft
noch
mit
Unterstützung
der
Familie
oder
nichtstaatlicher
Institutionen
auf
Unterstützung
angewiesen
ist,
kann
der
Staat
eingreifen.
Nach
den
Ausgaben
für
Gesundheit
und
Bildung
nehmen
die
Ausgaben
für
soziale
Wohlfahrt
mit
mehr
als
einer
halben
Milliarde
Franken
den
dritten
Budgetposten
im
kantonalen
Haushalt
ein.
Die
Ausgabenpolitik
muss
sich
auf
wirklich
unterstützungswürdige
Personen
konzentrieren,
damit
diese
Bürger
zu
ihrem
Recht
kommen.
Die
kantonalen
sozialen
Institutionen
müssen
vermehrt
auf
Selbstverantwortung
und
Eigeninitiative
hinwirken.
Sozialhilfe
soll
im
besten
Fall
eine
Überbrückung
und
nur
in
Ausnahmefällen
eine
Dauermassnahme
sein.
Der
klassische
Sozialstaat
ist
an
seine
finanziellen
Grenzen
gestossen.
Dem
ist
auf
kantonaler
Ebene
Rechnung
zu
tragen.
Staatliche
Unterstützung
muss
sich
auf
den
Personenkreis
konzentrieren,
der
ohne
staatliche
Hilfe
keine
Alternative
zu
einer
würdigen
Lebensgestaltung
findet.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kanton
St.
Gallen
ein:
- Förderung
Eigenverantwortung
des
Einzelnen
in
den
sozialen
Institutionen
der
kantonalen
Ämter
- Verabschiedung
vom
Gieskannenprinzip
in
der
Sozialpolitik
- Keine
weiteren
Sozialabgaben
über
Lohnabzüge,
da
sie
insbesondere
die
sozial
Schwächeren
belasten
- Entlastung
der
Familie
durch
Steuererleichterungen
|
 |
Mehr
Sicherheit
für
alle
Trotz
grosser
Anstrengungen
der
Kantonspolizei
ist
die
Sicherheitslage
in
städtischen
Gebieten
prekär.
Die
Kriminalstatistik
zeigt,
dass
die
Delikte
in
allen
Kategorien
steigt.
Gerade
bei
den
Delikten
gegen
Leib
und
Leben
ist
eine
Zunahme
der
gemeldeten
Fälle
zu
verzeichnen.
Fälle
von
immer
rücksichtsloserer
Gewaltanwendung
verunsichern
Bürgerinnen
und
Bürger.
Selbst
gegenüber
Polizeibeamten
ist
die
Gewaltanwendung
zunehmend.
Beunruhigend
ist
die
Tatsache,
dass
die
Hemmschwelle
bei
Gewalttaten
immer
mehr
sinkt,
was
vor
allem
für
jugendliche
Gewalttäter
gilt.
Der
Anteil
der
ausländischer
Gewalttäter
ist
erschreckend
hoch.
Eine
eigentliche
Krisensituation
besteht
derzeitig
in
grenznahen
Gemeinden.
Hier
blüht
ein
reges
Geschäft
mit
Drogen.
Ausweglos
scheint
die
Situation
durch
die
Verquickung
des
Drogenproblems
mit
der
Asylproblematik.
Ein
Grossteil
der
Drogenhändler
schützt
sich
durch
den
Missbrauch
des
Asylstatus.
Die
SVP
bekämpft
diesen
Missbrauch
aktiv
auf
nationaler
Ebene.
Aber
auch
in
anderen
Bereichen
besteht
Handlungsbedarf.
Die
Präsenz
von
einigen
wenigen
Patrouillen
in
der
Nacht
ist
geradezu
eine
Einladung
an
Kriminelle
und
an
das
Organisierte
Verbrechen.
Gewaltprävention
und
Repression
müssen
verstärkt
werden,
damit
das
Sicherheitsempfinden
der
Bevölkerung
verbessert
wird.
Das
Sicherheitsempfinden
ist
nicht
allein
eine
subjektive
Grösse,
sondern
die
Kriminalstatistik
und
die
Polizeimeldungen
sprechen
mit
Fakten.
Die
SVP
unterstützt
den
Staat
bei
der
Ausführung
seiner
zentralen
Grundaufgabe:
Ruhe
und
Ordnung
im
Kanton
zu
sichern.
Das
Sicherheitsempfinden
der
Bevölkerung
muss
mit
erhöhter
Polizeipräsenz
vorwiegend
in
Städten,
einer
effizienten
Justiz
und
einem
wirkungsvollen
Strafvollzug
verbessert
werden.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kt.
St.
Gallen
ein:
- Vermehrte
Polizeipräsenz
im
Sicherheitsbereich
zum
Schutze
der
Bevölkerung
- Ausrüstung
der
Polizei
mit
den
notwendigen
logistischen
und
finanziellen
Mitteln,
Entlastung
von
unnötigen
bürokratischen
Aufgaben
- Keine
Duldung
rechtsfreier
Räume
- Keine
Bagatellisierung
von
Drogendelikten
- Keine
Überbordung
der
Busseneintreiberei
- Förderung
gegenseitiger
Rücksichtsnahme,
von
Zusammengehörigkeitsgefühl
und
Nachbarschaftsgeist
- Einsatz
eines
effizienten
Grenzschutzes
gegen
Kriminaltouristen
bereits
an
der
Landesgrenze
|
 |
Die
Ausländer
und
wir
Im
Vergleich
zu
den
Schweizer
Nachbarländern
ist
der
Anteil
der
ausländischen
Bevölkerung
in
unserem
Land
und
in
unserem
Kanton
sehr
hoch.
Im
Kanton
St.
Gallen
leben
über
100.000
Ausländer,
das
sind
rund
20%
der
Bevölkerung.
Fast
zwei
Drittel
von
ihnen
sind
Niedergelassene.
Ein
Grossteil
der
ausländischen
Wohnbevölkerung
integriert
sich
problemlos.
Neben
der
Beherrschung
der
deutschen
Sprache,
der
Länge
des
Aufenthalts
sowie
der
persönlichen
Beziehungen
spielen
bei
der
Integration
auch
andere
Faktoren
eine
wesentliche
Rolle.
Das
Verständnis
für
die
Geschichte
und
Besonderheiten
der
Schweiz,
für
die
politische
Kultur
und
die
gesellschaftlichen
Spielregeln
und
Mentalitäten
hängen
wesentlich
von
der
Bereitschaft
des
Einzelnen
ab,
sich
integrieren
zu
wollen.
Integration
bedeutet
deshalb
für
die
SVP:
das
Finden
einer
neuen
Identität
in
einer
neuen
Heimat.
Das
Zusammenleben
von
Menschen
unterschiedlicher
Kulturkreise
muss
nicht,
kann
aber
zu
Problemen
führen.
Lösungswege
bei
Konflikten
werden
am
besten
von
den
lokalen
Behörden
oder
in
den
gemeindlichen
Quartieren
gesucht.
Denn
die
Bürger
vor
Ort
können
am
besten
geeignete
Lösungen
für
auftretende
Probleme
finden.
Multikulturelles
Zusammenleben
-
wie
es
die
Schweiz
mit
vier
verschiedenen
Landessprachen
seit
Generationen
gepflegt
wird
-
hat
nichts
mit
den
"multikulti"
Phantasien
ideologischer
Sozialromantiker
zu
tun.
Eine
Ausländerkriminalität
von
beinahe
50%
zeigt,
dass
ein
kleiner
Teil
der
ausländischen
Bevölkerung
unsere
gesellschaftlichen
Spielregeln
nicht
anerkennt.
Unterschiedliche
Einstellungen
zur
Gewalt
können
nur
so
gelöst
werden,
dass
sich
die
Gäste
in
unserem
Land
unseren
Vorstellungen
von
einem
friedlichen
Zusammenleben
anpassen
und
nicht
umgekehrt.
Den
grössten
Nutzen
hat
dabei
die
ausländische
Bevölkerung,
die
die
Gepflogenheiten
der
Schweiz
akzeptiert
oder
eine
grosse
Integrationsbereitschaft
zeigt.
Über
das
Mittel
der
Sprache
lernen
sie
unser
Land
und
seine
Kulturen
kennen.
Deshalb
ist
die
Bereitschaft
zum
Spracherwerb
der
erste
Schritt
zur
Integration
und
damit
zu
einem
gemeinsamen
und
toleranten
Zusammenleben
in
unserem
Land.
Die
SVP
bekennt
sich
zum
Ziel
der
Integration,
die
bei
der
ausländischen
Bevölkerung
Integrationsbereitschaft
voraussetzt.
Erster
Schritt
zu
einer
gelungenen
Integration
ist
der
Erwerb
der
deutschen
Sprache.
Integration
heisst
das
Finden
einer
neuen
Identität
in
einer
neuen
Heimat.
Dafür
setzt
sich
die
SVP
Kanton
St.
Gallen
ein:
- Schwerpunktmässige
Planung
integrationsfördernder
Massnahmen
von
lokalen
Behörden
und
den
betroffenen
Personenkreisen
- Integration
setzt
vor
allem
Integrationsbereitschaft
voraus
- Befürwortung
der
Einbürgerung
integrierter
Ausländerinnen
und
Ausländer.
- Ablehnung
des
Beschwerderechts
bei
negativen
Bürgerrechtsgesuchen
- Einsatz
seitens
der
Kantonsregierung
aller
gesetzlichen
und
verfassungsmässigen
Mittel
gegen
Asylrechtsmissbrauch
|
 |
Auf
uns
ist
Verlass
Die
SVP
Kt.
St.
Gallen
steht
und
kämpft:
- für
die
Unabhängigkeit
und
Souveränität
der
Schweiz
- für
weniger
Staat
und
mehr
Eigeninitiative
- für
weniger
Steuern
und
für
eine
niedrige
Staatsquote
- für
den
Kanton
St.
Gallen
als
attraktiven
Wirtschaftsstandort
- für
selbständig
produzierende
Bauernfamilien
- für
einen
Stopp
neuer
Natur-
und
Umweltschutzauflagen
- für
die
Autonomie
der
Gemeinden
und
für
den
Kantonsföderalismus
- für
mehr
Sicherheit
unserer
Kinder,
Frauen
und
Männer
- für
den
Erhalt
und
die
Stärkung
der
traditionellen
Familie
- für
gute
Ausbildungen
unserer
Kinder
und
Jugendlichen
- für
eine
konsequente
Umsetzung
der
Asylgesetze
|
 |
Adressen
SVP
Kanton
St.
Gallen:
Zürcherstrasse
8a,
9500
Wil
Tel.
071
/
910
12
90
Fax:
071
/
910
12
91
E-Mail:
sekretariat@svp-stgallen.ch
www.svp-stgallen.ch
SVP
Schweiz:
Brückefeldstrasse
18,
Postfach
3000
Bern
26
Tel.
031
/
302
58
58
Fax
031
/
301
75
85
E-Mail:
gs@svp.ch
www.svp.ch
Das
Parteiprogramm
von
der
DV
vom
30.
Oktober
2002
angenommen
|
 |
|
|
|